Ordesa-Nationalpark Winter/Sommer 2010

Wandern und Skifahren im spanisch-französischen Pyremäen-Nationalpark

Ordesa und Gavarnie


Jakobsweg - Wandern

Unsere Früjahrstour:   Der "Aragonische Weg"

Von den Pyrenäen nach Puente la Reina

Der Jakobsweg zu Fuß in 5 Blöcken von 5 – 7 Wandertagen
Wir bieten Ihnen an, den Jakobsweg in 5 bequeme Etappen von 5 bis 7 Wandertagen einzuteilen.

Wir buchen Ihnen ausgewählte, oft einfache, aber immer korrekte Unterkünfte, die unsere Standards erfüllen.
Und wir kümmern uns um den Gepäcktransport, wenn Sie dies wünschen.

Jakobsweg - Etappe 1St. Jean – Burgos: Von den Pyrenäen ins Weinland RiojaEtappenorte: St. Jean-du-Pieds-du-Port (Frankreich) - Burguete - Zubiri - Pamplona - Puente La Reina - Estela - Los Arcos - Logroño (8 Übernachtungen – 7 Wandertage

Tag1: Anfahrt nach St. Jean (von Bilbao, Biarritz)
Übernachtung im Hotel Camou
(Alternative: Anfahrt nach Burguete – Übernachtung im Hotel Loizu)

Tag 2: (im Falle der Übernachtung in Burguete Taxitfansfer nach St. Jean
Etappe: St. Jean – Burguete (26 km, 1400 Hm)
(Kommentar: man kann mit dem Taxi nach Huntto fahren und erspart sich 400 Hm)
Die Pyrenäen-Überquerung ist sicherlich die anstrengendste Etappe des ganzen Weges, da St.Jean fast auf Meereshöhe liegt und der Höheunterschied gewaltig ist. Es handelt sich aber um eine landschaftliches Erlebnis geprägt von Buchenwäldern und Almen, das vom ersten großen Kloster des Weges, dem von Roncesvalles abgerundet wird.
Übernachtung: Burguete – Hotel Loizu

Tag 3: Etappe Burguete – Zubiri (20 km, 500 Hm)
Wieder landschaftlich sehr schön geht es durch die Pyrenäen Navarras, die teilweise mitteleuropäisch wirken, über mehrere kleine Pässe an kleinen Dörfern vorbei nach Zubiri, einem mittelgroßen Ort mit den typischen Fachwerkhäusern und modernen Gebäuden.
Übernachtung: Zubiri - Hostal Goikoa

Tag 4: Etappe Zubiri – Pamplona (20km, 300 Hm)
Auf kleinen Pfaden geht es am Arga-Fluss entlang weiter Richtung Süden. Die Orte werden größer und wir nähern uns der ersten spanischen Großstadt, die am Weg liegt an: Pamplona, die für die Sanfermines-Feste, aber natürlich auch für ihre Kathedrale bekannt ist.
Übernachtung: Pamplona - Hotel Plaza

Tag 5: Etappe Pamplona – Puente la Reina (24km, 500 Hm)
Wir durchqueren die Vororte Pamplonas und überschreiten den Perdón-Pass mit seinem bekannten Pilger-Monument. Der Blick geht nun weit ins Land, das immer trockener wird. Die satten Wiesen werden nun durch Getreidefelder und später auch durch Weinberge ersetzt. Kurz vor Puente la Reina machen wir einen Abstecher zu einem der Schmuckstücke der spanischen Romanik, der 6-eckigen Kirche von Eunate.
Übernachtung: Puente la Reina – Hotel Jakue

Tag 6: Etappe Puente la Reina – Estella (20 km, 450 Hm)
Wir überschreiten die mächtige Brücke, die dem Ort seinen Namen gibt. In Puente la Reina vereinigen sich der französische und der aragonische Weg zum Hauptweg, der nun 700 km bis nach Santiago führt. Durch abwechslungsreiche Landschaft geht es zum historisch interessanten Ort Estella mit der Kirche San Pedro de la Rúa.
Übernachtung: Estella – Hotel Yerri

Tag 7: Estella – Los Arcos (20 km, 350 Hm)
Wir wandern am Kloster Irache vorbei, wo eine Wein-Quelle dem Pilger den Weg erleichtern soll. Die Landschaft ist nun trocken, felsig und immer baumloser. Wir wandern durch eine Art Steppenlandschaft, aus der der kleine und reizvolle Ort Los Arcos, plötzlich auftaucht.
Übernachtung: Los Arcos . Hostal Ezequiel

Tag 8: Los Arcos – Logroño (27 km, 300 Hm)
Weiter geht es durch ein leichtes Hügelland, das im Süden und Westen von felsigen Bergketten umstellt ist, Richtung Ebro-Tal und Logroño. In der historischen Stadt Viana machen wir noch einmal Rast, um die letzten flachen km in Angriff zu nehmen. Diesen letzten Teil, der uns durch Industriegebiete und Wohnviertel führt kann mach auch mit dem Linienbus bewältigen.
Übernachtung: Logroño – Hotel Murrieta

Tag 9: Logroño, die Hauptstadt des bekannten Weingebietes Rioja mit seinem fast schon mediterranen Ambiente ist der Endpunkt der ersten Etappe.
Rückfahrt mit Linienbus nach Pamplona und Burguete  oder auch Bilbao möglich.

Preise 2010: 594 euro (pax im DZ) - 177 euro EZ-Zuschlag - 79 euro Gepäcktransport

Leistungen: Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages

Jakobsweg Etappe 2
Logroño – Burgos: Aus den Weinbergen der Rioja auf die Hochebene Kastilliens
Etappenorte: Logroño - Nájera - Santo Domingo de la Calzada - Belorado – Santovenia -Burgos (6 Übernachtungen - 5 Wandertage)
Tag 1: Ankunft in Logroño oder Fortsetzung der 1. Etappe
Übernachtung: Logroño – Hotel Murrieta

Tag 2: Etappe Logroño – Nájera (26 km, 400Hm)
Durch den großen Freizeitpark Logroños geht es langsam ansteigend durch ein Hügelland, das von Wein- und Weizenanbau geprägt ist. Wir durchqueren den pittoresken Ort Navarrete, überschreiten einen kleine Pass und sehen Nájera mit seinen roten Sandsteinfelsen vor uns liegen. Ihre Altstadt ist einer der schönsten am ganzen Weg.
Übernachtung: Nájera – Hostal Hispano

Tag 3: Etappe Nájera – Santo Domingo de la Calzada (21 km, 400 Hm)
Wir sind weiterhin in der Rioja, die mit den Klöstern von San Millán als Wiege des geschriebenen Kastillischen (Spanisch) und Baskischem gelten. Langsam steigt der Weg an und wir gelangen nach Santo Domingo, einem der vielen Orte, die ihre Gründung und Konsolidierung dem Jakobsweg schulden. Pflichtbesuch: die Kathedrale, die für das „Hühnerwunder“ berühmt geworden ist.
Übernachtung: Santo Domingo – Hospedería Cisterciense

Tag 4: Etappe Santo Domingo – Belorado (22 km, 450 Hm)
Der Weinanbau ist inzwischen verschwunden und wir durchwandern endlose gewellte Weizenfelder. Im Süden erhebt sich mächtig die Sierra de la Demanda, die fast 2300 m erreicht ist und sogar ein Skistation aufweisen kann. Kurz vor Belorado überschreiten wir die Grenze zu Kastillien und der Provinz Burgos.

Tag 5: Belorado – Santovenia de Oca (27 km, 500 Hm)
Belorado liegt auf bereits über 700 m und wir nähern uns der spanischen Inlandshochebene, der Meseta an. Nach Villafranca durchqueren wir im langsamen Aufstieg, die „Montes de Oca“, die Gänseberge mit ihren Eichenwäldern und steigen vom Pedraja-Pass (1150m) zum Kloster von San Juan de Ortega ab. Am Schluss weichen wir etwas vom Originalweg zu unserer Unterkunft ab.
Übernachtung: Santovenia – Hotel „Sierra de Atapuerca“

Tag 6: Santovenia – Burgos (23 km, 200 Hm)
Der Weg führt uns weiter durch baumloses Hügelland. Wir überschreiten die letzte Sierra vor der Meseta und Burgos, die Sierra de Atapuerca, zwischenzeitlich weltberühmt für ihre prähistorischen Fundstellen. Wir wandern auf der Hochebene bis nach Burgos, das auf 900 m Meereshöhe liegt.
Pflichtbesuch: der historische Stadtkern und die Kathedrale der Provinzhauptstadt.
Übernachtung: Burgos – Hotel „Abadía del Camino“

Tag 7: Möglichkeit der Rückfahrt nach Logroño oder Bilbao

Preis 2010
: 464 euro (pax im DZ) - 88 euro EZ-Zuschlag - 59 euro Gepäcktransport   
2 Blöcke: 995 euro  /  267 euro   /   121  euro

Leistungen: Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages



Jakobsweg Etappe 3
Burgos – León: durch die „Meseta“
Etappenorte: Burgos - Castrojeriz - Frómista – Carrión de los Condes - Sahagún - El Burgo Ranero - Mansilla - León (8 Übernachtungen - 7 Wandertage)

Tag 1:
Ankunft in Burgos oder Fortsetzung der 2. Etappe
Übernachtung: Burgos – Hotel „Abadía del Camino“

Tag 2: Etappe Burgos – Castrojeriz (36 km, abkürzbar auf 24 km, 250 Hm)
Wir beginnen die Durchquerung der Meseta mit einer der längsten Etappen des ganzen Weges. Wir können dabei die ersten 10 km auch mit öffentlichen Transportmitteln bewältigen und in Rabé de la Calzada beginnen. Der Weg führt uns durch ein abwechslungsreiches Hügelland mit den hier noch anzutreffenden „páramos“, den hier typischen Erosionshügeln. Das Schloss von Castrojeriz erhebt sich auf einem dieser páramos mächtig über der Ebene.
Übernachtung: Castrojeriz – La Posada

Tag 3: Etappe: Castrojeriz – Frómista (25 km, 200 Hm)
Wir verlassen die alte Festungsstadt und erklimmen den letzte höhere Erhebung für die nächsten 200 km. Die Hochebene fällt langsam zum Pisuerga-Fluss ab, den wir auf einer der schönsten Brücken des Weges überschreiten. Gegen Ende der Etappe wandern wir am Kanal von Kastilien entlang nach Fromista. Pflichtbesuch: die romanische Kirche von San Martin (direkt gegenüber dem Hotel), zusammen mit Eunate eines der Schmuckstücke des Weges.
Übernachtung: Frómista – Hotel „San Martín“

Tag 4: Etappe Frómista – Carrión de los Condes (20 km, flach)
Hier beginnt die „Hölle des Pilgers“, zumindest historisch gesehen, als es auch kaum Unterkünfte am Wege gab. Wir wandern durch die endlosen Weizenfelder der spanischen Kornkammer .. kaum Bäume, kaum Orte – bis Carrion vor uns auftaucht, ein mittelgroßer historischer Ort mit viel Atmospäre.
Übernachtung: Carrión – Hostal La Corte

Tag 5:
Etappe Carrión – Moratinos (28km, flach)
Hier ist eine der „Schlüsselstellen“ des Jakobsweges. Eine endlose Gerade von 15 km führt uns durch die Weizenfelder. Der Ort Cueza de la Calzada taucht wie eine Fata Morgana aus dem Nichts auf. Wir wandern noch einige km nach Moratinos weiter und fahren mit dem Taxi nach Sahagún, einer der schönsten und wichtigsten Städte am Wege weiter. Besonders hervorzuheben sind die Kirche von San Lorenzo mit ihrem breiten Backstein-Turm und die Ruinen der riesigen Herbergsanlagen aus dem Mittelalter.
Übernachtung: Sahagún – Hostal La Codorniz

Tag 6: Moratinos – El Burgo Ranero (26km – flach)
Wenn wir möchten, fahren wir nach Moratinos zurück und wandern weiter durch die Meseta Richtung Westen nach „El Burgo Ranero“, einer der vielen Orte, der nur durch die Existenz des Jakobsweges zu erklären ist.
Übernachtung: El Burgo Ranero – Hotel „Peregrino“

Tag 7: El Burgo Ranero – Mansilla de la Mulas (19 km, flach)
Die letzte Übergangsetappe vor dem Finale nach León und dem Ende des monotonen Teiles des Meseta, der aber mit interessanten und teilweise überraschenden Örtlichkeiten aufwarten kann.
Übernachtung: Mansilla – Hostal Las Delicias

Tag 8: Mansilla – León: (17 km, kleine Anstiege)
Die beiden letzten kurzen Etappen lassen uns das letzte Stück der Etappe ruhig angehen und wir durchqueren die Vororte von León mit kleinem Anstieg am Schluss ausgeruht und noch frisch genug, um Leon, sicherlich eine der schönsten Städte Spaniens, ausführlich zu besichtigen. Pflichtbesuche: die weiße Kathedrale und der Platz von San Isodoro uns sein Palast.
Übernachtung: León – Hotel Boccalino.

Tag 9: Rückfahrt nach Burgos oder Weiterfahrt nacht Madrid/Oviedo möglich.

Preis 2010: 538 euro (pax im DZ) - 118 euro EZ-Zuschlag - 79 euro Gepäcktransport   
3 Blöcke: 1469 euro  /  370 euro   /   183  euro

Leistungen: Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages



Jakobsweg Etappe 4
León - O'Cebreiro: Durch die Berge von León zur Grenze von Galizien
Etappenorte: León - Hospital de Órbigo - Astorga - Rabanal del Camino - Molinaseca - Villafranca del Bierzo - O'Cebreiro (7 Übernachtungen - 6 Wandertage)

Tag1: Ankunft in León oder Fortsetzung der 3. Etappe

Tag 2: Etappe: León – Hospital de Órbigo (32 km, abkürzbar auf 24 km, hügelig)
Wir empfehlen mit dem Bus nach Vírgen del Camino zu fahren, womit das lästige Durchwandern von León und der Vorstädte vermieden wird. Von Viírgen aus wandern wir über die schöne Alternativroute über Villar de Mazarín und nicht an der viel befahrenen Nationalstraße entlang. Es geht durch eine Art Heidelandschaft, an kleinen Dörfern vorbei bis nach Hospital und Puente de Órbigo, einem anderen neuralgischen Punkt des Weges mit der historischen Brücke.
Übernachtung: Hospital de Órbigo – Hostal „Paso Honroso“

Tag 3: Hospital de Órbigo – Astorga (16km, 200 Hm)
Wir lassen nun allmählich die Meseta hinter uns und treffen sogar wieder auf kleine Wälder. Die kurze Etappe führt uns auf angenehmen und abwechslungsreichem Weg in die Bischoffstadt Astorga, die wie León fast ein mediterranes Ambiente hat. Pflichtbesuch: Kathedrale und Bischoffspalast von Gaudí.
Übernachtung: Astorga – Hostal Coruña

Tag 4: Astorga – Rabanal del Camino (20 km, 350 Hm)
Liegt Astorga noch am Rande der Meseta auf 900m Höhe wandern wir nun allmählich in die „Montes de León“. Unser Tagesziel liegt bereits auf fast 1200 m. Rabanal ist ein alter keltischer Ort, der aus anderen Zeiten stammt. Authentisch und die Unterkunft urig!
Übernachtung: Rabanal del Camino – Hostería El Refugio

Tag 5: Etappe: Rabanal del Camino – Molinaseca (24 km – 450 Hm, Abstieg von 900 Hm)
Diese ist einer der schönsten und wichtigsten Etappen des Jakobsweges. Wir durchwandern eine seltsame Heidelandschaft, durchqueren halb verlassene Dörfer und erreichen einen der höchsten Punkte des Jakobsweges (mehr als 1500m) mit dem „Cruz de Ferro“, dem Eisenkreuz, wo viele Pilger einen Stein aus ihrer Heimat ablegen. Der Abstieg nach Molinaseca ist lang, aber landschaftlich beeindruckend. Der Ort hat wieder mediterranes Flair und wir übernachten in einem alten Herrschaftshaus, das direkt an einem kleinen Wehr liegt.
Übernachtung: Molinaseca – El Palacio

Tag 6: Etappe: Molinaseca – Vilafranca del Bierzo (29 km)
Diese lange und sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns durch das fruchtbare und warme Bierzo-Becken, das von allen Seiten her von Gebirgszügen, die die 2000 m überschreiten, umlagert und geschützt ist. Von Ponferrada mit seiner Tempelherren-Burg aus wandern wir durch Weinberge und an Paprikafeldern vorbei nach Villafranca del Bierzo, das auch das kleine Santiago genannt wird. Hier konnten kranke und alte Pilger im Mittelalter bereits ihren Ablass erhalten.
Übernachtung: Villafranca del Bierzo – Casa Méndez

Tag 7: Villafranca / Ambasmestas – O’Cebreiro (28 km, 800-1200 Hm, beliebig verkürzbar)
Wieder eine der schönsten und wichtigsten, aber auch der härtesten Etappen des gesamten Weges. Von Villafranca aus geht es entweder an der alten, jetzt verkehrslosen Nationalstraße langsam ansteigend oder auf einem Panoramaweg steil auf einem Bergrücken und durch Kastanienhaine bis nach Ambasmestas. Von dort aus führt uns der Weg durch eine satte grüne und im Frühjahr vom Ginster gelbe Landschaft an urigen Dörfern vorbei bis zum Grenzdorf 0’Cebreiro, das auf 1300 m Höhe direkt auf dem Pass liegt. Es ist ein atemberaubende Landschaft in den sog, Ancares, wo es heute noch Wölfe gibt. Das erste galizische Dorf begrüßt uns mit den typischen „pallozas“, mit Strohdächern gedeckten Steinhäusern.
Übernachtung: O’Cebreiro – Venta Celta

Tag 8: Rückfahrt nach León oder Weiterfahrt nach Lugo/santiago möglich.

Preis 2010: 433 euro (pax im DZ) - 97 euro EZ-Zuschlag - 69 euro Gepäcktransport   
4 Blöcke: 1839 euro  /  451 euro   /   245  euro

Leistungen:
Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages

Jakobsweg Etappe 5
O'Cebreiro – Santiago: durch die Hügel Galizien zum Ziel
Etappenorte:  O’Cebreiro - Samos - Sarria - Portomarín - Palas de Rei - Arzúa - Lavacolla - Santiago (8 Übernachtungen - 7 Wandertage)

Tag 1: Anfahrt nach O’Cebreiro aus oder Fortsetzung der 4. Etappe

Tag 2: Etappe: O’Cebreiro – Samos (29km, verkürbar auf 21 km, 250Hm, langer Abstieg)
Von O’Cebreiro aus wandern wir auf einem Bergrücken entlang über mehrere kleine Anhöhen hinweg (immer auf 1200-1400m Höhe). Wir sehen weit ins Hügelland Galiziens hinein und steigen auf guten Wegen langsam nach Triacastela ab. Die schwersten Pässe auf dem Weg nach Santiago sind überwunden, allerdings wird uns das Auf und Ab des Mittelgebirges bis nach Santiago begleiten. In Triacastela kann man ein Taxi nach Samos mit seiner großen Klosteranlage nehmen oder die 8 km in einem wunderschönen Tal, an einigen Wassermühlen vorbei erwandern.
Übernachtung: Samos – Hotel A’Veiga

Tag 3: Etappe: Samos – Sarria (13 km, 300Hm)
Diese kurze Etappe führt uns durch abgelegene Wälder und Auen, an kleinen Dörfern und immer an Bächen entlang nach Sarria. Es handelt sich um einen mittelgroßen modernen Ort mit einem schönen Altstadtkern.
Übernachtung: Sarria – Hotel Roma

Tag 4: Etappe: Sarria –Portomarín (22km, 350 Hm)
Eine der charakteristische Etappe durch Galizien. Natur Pur: Wir radeln durch eine grüne, artenreiche Landschaft mit Auen, Buchenwäldern und kleinen Bächen. Hier gibt es noch zeitlose kleine Ortschaften, die nur auf ausgebauten Fußwegen erreichbar sind. Auf unserem Weg entdecken wir auch den berühmten Stein, der die letzten 100 km bis Santiago ankündigt. Wir steigen dann gemächlich ins Miño-Tal hinunter, wo auf der gegenüberliegenden Uferseite der Ort Portomarín Stein für Stein wieder aufgebaut wurde, nachdem der Originalplatz vom Stausee des Miño geflutet wurde. Pflichtprogramm: Besuch der Wehrkirche und Probe der vielleicht besten „Santiago“-Torte (auf Mandelbasis)
Übernachtung: Portomarín – Hotel „Villajardín“

Tag 5: Etappe: Portomarín – Palas der Rei (24 km, 500Hm)
Ein langer allmälicher Anstieg führt uns wieder aus dem Miño-Tal  heraus. Wir kommen auf eine kleine Hochebene, die von einer nördlich wirkenden Heidelandschaft geprägt ist. Wieder geht es über urige Dörfer und immer hügelig in den nächsten größerem Ort, Palas de Rei.
Übernachtung: Paals de Rei – Casa Benilde

Tag 6: Etappe: Palas de Rei- Arzúa (26 km – 300 Hm)
Die nächsten beiden, längeren und anstrengenden Etappen führen uns durch mittlere moderne Ortschaften, die ihre Entstehung nicht mehr direkt dem Jakobsweg verdanken. Dazwischen immer wieder kleine Täler, Bäche und Flüsse, die typischen kleinen Ortschaften mit wenigen Häusern. Die neue Note: Eukalyptus-Wálder, die als schnell wachsende Bäume bei den hohen Niederschlagsmengen sehr beliebt sind.
Übernachtung: Arzúa – Hotel Suiza

Tag 7: Etappe: Arzúa – Lavacolla (30 km, 400Hm)
Es handelt sich um die letzte Volletappe. Wir nehmen die Anstrengung in Kauf, um uns so nahe wie möglich an Santiago heranzuarbeiten und an einer historischen Stelle in einer historischen Unterkunft zu übernachten. In Lavacolla haben sich die historischen Pilger noch einmal gründlich gewaschen, um so pur wie möglich in Santiago einzutreffen.
Übernachtung: Lavacolla – Hotel San Paio

Tag 8: Etappe: Lavacolla – Santiago (10km, hügelig)
Es fehlt uns noch der letzte kleine Anstieg, bevor wir auf dem Monte do Gozo, dem Freudenberg stehen, von wo aus wir Santiago, wenn auch noch nicht die Kathedrale unter uns liegen sehen. Wir kommen früh in Santiago an, können unsere „Credencial“ abstemplen lassen und ausführlich Santiago besichtigen.
Übernachtung: Santiago – Hostal México

Tag 9: Rückfahrt oder Flug

Preis 2010:
475 euro (pax im DZ) - 103 euro EZ-Zuschlag - 79 euro Gepäcktransport   
Gesamtweg: 2100 euro  /  475 euro   /   315  euro

Leistungen:
* Übernachtungen in korrekten bis guten Hotels und Pensionen mit HP (mit Tischwein)
* der beste Jakobswegführer auf dem Markt vom spanischen Everest-Verlag
* weitere technische Information (Hoteladressen, mögliche Transfers, Ausrüstung etc)
* Der Gepäcktransport von einem Gepäckstück (Koffer, Tasche, Rucksack)

Kommentare:

* Sie können diese Etappen zu beliebigen Terminen buchen (außer August)
* Für Gruppen können wir die Etappenabläufe nach Wunsch modifizieren
* Zusatnächte: 60 euro / pax / Tag  Ez-Zschlg: 15 euro/ pax / Tag