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Wir teilen Ihnen den Jakobsweg in 3 bequeme Etappen von 5 bis 7 Radtagen ein.
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Wir buchen für Sie ausgewählte, oft einfache, aber immer korrekte Unterkünfte, die unsere Standards erfüllen. Und wir kümmern uns um den Gepäcktransport, wenn Sie dies wünschen
Jakobsweg Etappe 1 Roncesvalles - Burgos: Von den Pyrenäen durch die Rioja in die „Meseta“ Etappenorte: Roncesvalles/Burguete - Zubiri – Puente La Reina - Los Arcos - Logroño - Santo Domingo de la Calzada - Santovenia – Burgos (8 Übernachtungen - 7 Radtage)
Tag 1: Ankunft in Burguete Übernachtung: Burguete Hotel Loizu
Tag 2: Etappe Burguete – Zubiri (20 km, 500 Hm) Zum Einrollen fahren wir landschaftlich sehr schön durch die Pyrenäen Navarras, die teilweise mitteleuropäisch wirken. Es geht über mehrere kleine Pässe an kleinen Dörfern vorbei nach Zubiri, einem mittelgroßen Ort mit den typischen Fachwerkhäusern und modernen Gebäuden. Übernachtung: Zubiri - Hostal Goikoa
Tag 3: Etappe Zubiri – Puente la Reina (44km, 800 Hm) Auf kleinen Pfaden geht es am Arga-Fluss entlang weiter Richtung Süden. Die Orte werden größer und wir nähern uns der ersten spanischen Großstadt, die am Weg liegt an: Pamplona, die für die Sanfermines-Feste, aber natürlich auch für ihre Kathedrale bekannt ist. Hinter Pamplona überschreiten wir den Perdón-Pass mit seinem bekannten Pilger-Monument. Der Blick geht nun weit ins Land, das immer trockener wird. Die satten Wiesen wechseln nun mit Getreidefeldern und später dann auch Weinbergen ab. Kurz vor Puente la Reina machen wir einen Abstecher zu einem der Schmuckstücke der spanischen Romanik, der 6-eckigen Kirche von Eunate. Übernachtung: Puente l Reina – Hotel Jakue
Tag 4: Etappe Puente la Reina – Los Arcos (40 km, 800 Hm) Wir überschreiten die mächtige Brücke, die dem Ort seinen Namen gibt. In Puente la Reina vereinigen sich der sogenannte französische und der aragonische Weg in den Hauptweg, der noch 700 km bis nach Santiago führt. Durch abwechslungsreiche Landschaft geht es am historisch interessanten Ort Estella mit der Kirche San Pedro de la Rúa und dem Kloster Irache mit Wein-Quelle vorbei in eine trockene und baumlose Landschaft. Nach toller Abfahrt auf weiten Feldwegen kommen wir in die reizvolle Ortschaft Los Arcos. Übernachtung: Los Arcos . Hostal Ezequiel
Tag 5: Los Arcos – Logroño (27 km, 300 Hm) Weiter geht es durch ein leichtes Hügelland, das im Süden und Westen von felsigen Bergketten umstellt ist Richtung Ebro-Tal und Logroño. In der historischen Stadt Viana machen wir noch einmal Rast, um die letzten flachen km in Angriff zu nehmen. Nach der kurzen Etappe haben wir Zeit, ausführlich Logroño und seine schöne Altstadt zu besichtigen. Übernachtung: Logroño – Hotel Murrieta
Tag 6: Etappe Logroño – santo Domingo de la Calzada (47 km, 800Hm) Durch den großen Freizeitpark Logroños geht es langsam ansteigend durch ein Hügelland, das von Wein- und Weizenanbau geprägt ist. Wir durchqueren den pittoresken Ort Navarrete, überschreiten einen kleine Pass und sehen Nájera mit seinen roten Sandsteinfelsen vor uns. Wir sind weiterhin in der Rioja, die mit den Klöstern von San Millán als Wiege des geschriebenen Kastilischen (Spanisch) und Baskischen gelten. Langsam steigt der Weg an und wir gelangen nach Santo Domingo, einem der vielen Orte, die ihre Gründung und Konsolidierung dem Jakobsweg schulden. Pflichtbesuch: die Kathedrale, die für das „Hühnerwunder“ berühmt geworden ist. Übernachtung: Santo Domingo – Hospedería Cisterciense
Tag 7: Santo Domingo – Belorado (49 km, 950 Hm) Der Weinanbau ist inzwischen verschwunden und wir sehen endloses Hügelland mit Weizenfeldern vor uns. Im Süden erhebt sich mächtig die Sierra de la Demanda, die über 2000 m hoch ist und sogar ein Skistation aufweisen kann. Kurz vor Belorado überschreiten wir die Grenze zu Kastilien und der Provinz von Burgos und fahren nach Villafranca weiter. Wir überfahren nun in anstrengendem Aufstieg die „Montes de Oca“, die Gänseberge mit ihren Eichenwäldern und fahren flott vom Pedraja-Pass (1150m) zum Kloster von San Juan de Ortega ab. Am Schluss weichen wir etwas vom Originalweg zu unserer Unterkunft ab. Übernachtung: Santovenia – Hotel „Sierra de Atapuerca“
Tag 8: Santovenia – Burgos (23 km, 200 Hm) Der Weg führt uns weiter durch baumloses Hügelland. Wir überqueren die letzte Sierra vor der Meseta und Burgos, die Sierra de Atapuerca, die zwischenzeitlich weltberühmt für ihre prähistorischen Fundstellen geworden ist. Wir fahren über Hochebene bis nach Burgos weiter, das auf 900 m Meereshöhe liegt. Wir haben nachmittags Zeit, Altstadt und Kathedrale zu besichtigen. Übernachtung: Burgos – Hotel „Abadía del Camino“
Tag 9: Rückfahrt nach Bilbao oder Madrid
Preis 2012: 596 euro (pax im DZ) - 172 euro EZ-Zuschlag - 150 euro Gepäcktransport
Leistungen: Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages
Jakobsweg Etappe 2 Burgos – Astorga: Durch die „Meseta“ Etappenorte: Burgos - Castrojeriz - Carrión - Sahagún - León – Astorga (6 Übernachtungen – 5 Radtage)
Tag 1: Ankunft in Burgos oder Fortsetzung der ersten Etappe Übernachtung: Burgos – Hotel „Abadía del Camino“
Tag 2: Etappe Burgos – Castrojeriz (36 km, abkürzbar auf 24 km, 250 Hm) Der Weg führt uns durch ein abwechslungsreiche Landschaft aus Weizenfeldern mit den hier noch anzutreffenden „páramos“, den typischen Erosionshügeln. Das Schloss von Castorejeriz erhebt sich auf einem der páramos mächtig über der Ebene. Übernachtung: Castrojeriz – La Posada
Tag 3: Etappe: Castrojeriz – Carrión de los Condes (45 km, 300 Hm) Wir verlassen die alte Festungsstadt und erklimmen den letzten höheren Hügel für die nächsten 200 km. Die Hochebene fällt langsam zum Pisuerga-Fluss, den wir auf einer der schönsten Brücken des ganzen Weges überschreiten. Wir fahren dann am Kanal von Kastillien nach Fromista mit seiner sehenswerten San Martín-Kirche weiter, von wo aus es durch die endlosen Weizenfelder der spanischen Kornkammer bis nach Carrion, einem mittelgroßen historischen Ort mit viel Atmospäre geht. Übernachtung: Carrión – Hostal La Corte
Tag 4: Etappe Carrión – Sahagún (38km, flach) Hier ist eine der „Schlüsselstellen“ des Weges, zumindest für den Fußpilger. Eine endlose Gerade von 15 km führt uns durch Weizenfelder. Der Ort Cueza de la Calzada taucht wie eine Fata Morgana aus dem Nichts auf. Weiter geht es durch die Meseta nach Sahagún, einer der schönten und wichtigsten Städte am Wege. Besonders hervorzuheben sind die Kirche von San Lorenzo mit ihrem breiten Backstein-Turm und die Ruinen der riesigen Herbergsanlagen aus dem Mittelalter. Übernachtung: Sahagún – Hostal La Codorniz
Tag 5: Sahagún - León (53km – flach) Wir durchqueren weiterhin die Inlandshochebene und lassen Örtlichkeiten wie „El Burgo Ranero“ oder „Mansilla de la Mulas“, die ihre Existenz dem Jakobsweg verdanken, hinter uns. Wir kommen in dem flachen Gelände zügig vorwärts und sehen nach einem kleinen Anstieg, dem ersten seit längerer Zeit, Léon vor uns liegen. Es handelt sich sicherlich um eine der schönsten Städte Spanien mit mediterranem Ambiente. Pflichtbesuche: die weiße Kathedrale und der Platz von San Isodoro und sein Palast. Übernachtung: León – Hotel Boccalino. (Anmerkung: wir empfehlen, einen Tag Pause in Leon zu machen, um die Stadt ausführlich besichtigen zu können)
Tag 6: Etappe: León – Astorga (48km, 350 Hm)) Wir fahren die schöne Alternativroute über Villar de Mazarín und nicht an der viel befahrenen Nationalstraße entlang. Es geht durch eine Art Heidelandschaft, an kleinen Dörfern vorbei bis nach Hospital und Puente de Órbigo, einem anderen neuralgischen Punkt des Weges mit der historischen Brücke. Wir lassen nun allmählich die Meseta hinter uns und treffen sogar wieder auf kleine Wälder. Auf angenehmen und abwechslungsreichem Weg geht es in die Bischoffstadt Astorga. Pflichtbesuch: Kathedrale und Bischofspalast von Gaudí. Übernachtung: Astorga – Hostal Coruña
Tag 7: Rückfahrt nach Oviedo der Madrid
Preis 2012: 414 euro (pax im DZ) - 82 euro EZ-Zuschlag - 79 euro Gepäcktransport 2 Blöcke: 946 euro / 238 euro / 223 euro
Leistungen: Übernachtungen mit Halbpension (Tischwein inkl.) + technisches Dossier + Jakobswegführer des Everest-Verlages
Jakobsweg Etappe 3 Astorga – Santiago: Durch die Berge Leóns und das Bierzo nach Santiago Etappenorte: Astorga - Molinaseca - Villafranca del Bierzo - Samos – Portomarín – Arzúa – Santiago (7 Übernachtungen – 6 Radtage)
Tag 1: Ankunft in Astorga oder Fortsetzung der 2. Etappe Übernachtung: Astorga – Hostal Coruña
Tag 2: Astorga – Molinaseca (44 km, 350 Hm) Es handelt sich um eine der schönsten und bedeutendsten Etappen. Liegt Astorga noch am Rande der Meseta auf 900m Höhe fahren wir nun allmählich in die „Montes de León“, Richtung „Rabanal del Camino“, einem altern keltischen Ort vorbei, der aus anderen Zeiten zu stammen scheint. Wir gelangen in eine seltsame Heidelandschaft, durchqueren weitere halb verlassene Dörfer und erreichen einen der höchsten Punkte des Jakobsweges (mehr als 1500m)„ das Cruz de Ferro“, das Eisenkreuz, wo viele Pilger einen Stein aus ihrer Heimat ablegen. Die Abfahrt nach Molinaseca ist rasant und kann, wie fast die ganze Etappe, auf der wenig befahrenen Straße bewältigt werden. Der Ort hat wieder mediterranes Flair und wir übernachten in einem alten Herrschaftshaus, das direkt an einem kleinen Wehr liegt. Übernachtung: Molinaseca – El Palacio
Tag 3: Etappe: Molinaseca – Villafranca (29 km) Diese kurze und sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns durch das fruchtbare und warme Bierzo-Becken, das von allen Seiten her von Gebirgszügen, die die 2000 m überschreiten, umlagert und geschützt ist. Von Ponferrada mit seiner Tempelherren-Burg aus geht es durch Weinberge und an Paprikafeldern vorbei wir nach Villafranca del Bierzo, das auch das kleine Santiago genannt wird. Hier konnten kranke und alte Pilger im Mittelalter bereits ihren Ablass erhalten. Übernachtung: Villafranca – Casa Ménzez
Tag 4: Villafranca - Samos (56 km, 900Hm) Wieder eine der schönsten und wichtigsten, aber auch der härtesten Etappen des gesamten Weges. Von Villafranca aus fahren wir auf der alten verkehrslosen Nationalstraße nach Ambasmestas und weiter durch eine satte grüne und im Frühjahr vom Ginster gelb eingefärbte Landschaft an urigen Dörfern vorbei bis zum Grenzdorf 0’Cebreiro, das auf 1300 m Höhe direkt auf dem Pass liegt. Nach der Überwindung von mehreren kleinen Anhöhen geht es rasant nach Triacastela und Samos mit seinem bekannten Kloster hinunter. Übernachtung Samos – Hotel A’Veiga
Tag 5: Etappe: Samos – Portomarín (35 km, 650Hm) Eine der charakterischtisten Etappen durch Galizien. Natur Pur: Wir radeln durch eine grüne, artenreiche Landschaft mit Auen, Buchenwäldern und kleinen Bächen. Hier gibt es noch zeitlose kleine Ortschaften, die nur auf ausgebauten Fußwegen erreichbar sind. Wir steigen dann gemächlich ins Miño-Tal hinunter, wo auf der gegenüberliegenden Uferseite der Ort Portomarín Stein für Stein wieder aufgebaut wurde, nachdem der Originalplatz vom Stausee des Miño geflutet wurde. Pflichtprogramm: Besuch der Wehrkirche und Probe der vielleicht besten „Santiago“-Torte (auf Mandelbasis) Übernachtung: Portomarín – Hotel „Villajardín“
Tag 6: Etappe: Portomarín – Palas der Rei (50 km, 800Hm) Ein langer allmählicher Anstieg führt uns aus dem Miño-Tal heraus. Wir kommen auf eine kleine Hochebene, die von einer nördlich wirkenden Heidelandschaft geprägt ist. Wieder geht es über urige Dörfer und immer hügelig zu den nächsten größeren Orten, wie Palas de Rei, Melide und schließlich Arzúa. Die neue Note: Eukalyptus-Wálder, die bei den hohen Niederschlagsmengen als schnell wachsende Bäumen sehr beliebt sind. Übernachtung: Arzúa – Hotel Suiza
Tag 7: Etappe: Arzúa – Santiago (40 km, 400Hm) Die letzte Etappe vor dem grossen Ziel steht aif dem Programm. Wir radeln weiter durch die typische galizische Hügellendschaft bis nach Lavacolla. Hier haben sich die historischen Pilger noch einmal gründlich gewaschen, um so pur wie möglich in Santiago einzutreffen. Es fehlt nur noch der letzte kleine Anstieg bevor wir auf dem Monte do Gozo, dem Freudenberg stehen, von wo aus wir Santiago, wenn auch noch nicht die Kathedrale unter uns liegen sehen. Übernachtung: Santiago – Hostal México
Tag 8: Rückfahrt – oder Flug: (Anmerkung: wir empfehlen einen Zusatztag in Santiago zu verbringen)
Preis 2012: 537 euro (pax im DZ) - 117 euro EZ-Zuschlag - 115 euro Gepäcktransport Gesamtweg: 1365 euro / 315 euro / 315 euro
Leistungen: • Übernachtungen in korrekten bis guten Hotels und Pensionen mit HP (mit Tischwein) • der beste Jakobswegführer auf dem Markt (vom spanischen Everest-Verlag) • weitere technische Information (Hoteladressen, mögliche Transfers, Ausrüstung etc) • Der Gepäcktransport von einem Gepäckstück (Koffer, Tasche, Rucksack) Kommentare: • Sie können diese Etappen zu beliebigen Terminen buchen (außer August) • Man kann fast alle Etappen auf dem Original-Pilgerweg fahren (Mountainbike empfehlenswert), vor allem, wenn kein komplettes Gepäck vom Fahrrad transportiert werden muss. • Zusatznächte: 60 euro / pax / Tag Ez-Zschlg: 15 euro/ pax / Tag
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